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Donnerstag, 3. März 2016

Schulalltag in Taiwan

Es ist 7.30 Uhr morgens, als das Läuten der Glocke den Beginn eines neuen Schultages markiert. Die Klasse 201 der Zhong Lun High School in Taipei ist von einer schläfrigen Stille erfüllt. 25 Schüler sitzen auf ihren Plätzen tief über das Arbeitsblatt mit den Aufgaben des wöchentlichen Englisch-Tests gebeugt. You-Po steht am Lehrerpult und bedient das Radio aus dem bald eine Reihe englischer Sätze erklingen, die das Hörverständnis testen sollen. Als Klassensprecher ist es seine Aufgabe, in der ersten halben Stunde vor Beginn des Unterrichts die Anwesenheit seiner Mitschüler zu kontrollieren und die wöchentlichen Tests in Englisch, Mathematik und Chinesisch auszuteilen. Ein Lehrer ist während dieser Zeit nirgendwo zu sehen, nur ein Soldat patrouilliert in den Gängen. 
Während die meisten meiner Mitschüler eifrig Lückentexte mit Vokabeln ausfüllen, hat Julian (der es bevorzugt mit seinem englischen Namen angesprochen zu werden) seinen Kopf auf die Hände gebettet und schläft. Das ist kein ungewöhnlicher Anblick in einer taiwanesischen Klasse, auch außerhalb der dafür vorgesehenen „Nap-Time“ während der Mittagspause und wenn man bedenkt, dass an einem gewöhnlichen Schultag noch mehrere Tests in anderen Fächern die Schüler erwarten, ist es durchaus sinnvoll, die Zeit vor Unterrichtsbeginn, dazu zu nutzen, etwas Schlaf nachzuholen.
Um 8.00 betritt schließlich die Klassenvorständin und Chinesisch-Lehrerin Peng-Chen den Raum, unter den Schülern ist sie nur als „Doris“ bekannt. Sie tritt ans Pult und mit Hilfe eines Mikrofons beginnt sie zu unterrichten auf eine Art, die mehr einer Universitätsvorlesung gleicht. Nicht selten kommt es vor, dass sich während einer Stunde keine einzige Hand hebt, keine einzige Frage an die Schüler gerichtet wird. Die meisten Lehrer kennen die Namen ihrer Schützlinge eher von den Testblättern, als tatsächlichen Wortmeldungen im Unterricht. Von gelegentlichen Diskussionen und Gruppenarbeiten besonders in der Englischstunde abgesehen, handelt es sich hier um Frontalunterricht in seiner Reinform.
Nach vier Stunden, unterbrochen von zehnminütigen Pausen ist es Zeit für die Mittagspause. Es dauert nur wenige Minuten, dann haben die Schüler ihre metallenen Jausenboxen aus dem kleinen Ofen, mit dem jeder Klassenraum ausgestattet ist, geholt und der Geruch von frittiertem Reis, Instantnudeln, gedämpften Kohl und Dumplings mit Sojasoße erfüllt die Luft.
Zwar ist es verboten, in der Mittagpause, die Schule zu verlassen, aber das hindert die Schüler nicht daran, das taiwanesische Nationalgetränk, Bubble-Milchtee zu bestellen, meistens gleich klassenweise und so machen sich wie fast jeden Tag Tian-You und Yun-Shan auf, beim Eingang, der von einigen meist etwas griesgrämig dreinblickenden Soldaten bewacht wird,  die Bestellung entgegen zu nehmen und  dann  mit etwa 20 Becher des süßen Getränks wieder in den 5 Stock hinaufzusteigen.
Manchmal wird Bubble-Tee aber nicht nur getrunken, sondern hat auch eine andere Funktion, wie ich herausfinden darf, als eines Tages während der Mittagspause plötzlich laute Schreie vom Balkon meiner Klasse zu hören sind. Die Ursache des Lärms ist Ke-Rong; sie ist mit Klebeband an einen Stuhl gefesselt, während der Rest meiner Mitschüler um sie herum steht. „Zou kai! Haut ab!“, schreit sie und lacht, als sich Pei-An mit einem großen Becher Bubble-Tee, der etwa einen halben Liter fasst und einem noch größeren Grinsen auf den Lippen ihr nähert. „Sheng ri kuai le!“, sagt sie, „Alles Gute zum Geburtstag“, als sie ihr den gesamten Inhalt des Bechers über den Kopf gießt. Ke-Rongs Quietschen wird noch lauter, als die klebrige Flüssigkeit in ihre Haare läuft und ihre Schuluniform vollständig durchnässt. Unzählige braune Geleekugeln springen über den Boden und es dauert nicht lange, dann hat sie sich von ihren Klebebandfesseln befreit und macht sich daran, die Kugeln aufzusammeln, um Rache an ihren Freunden zu nehmen und sie damit zu bewerfen.
Als nur kurze Zeit später das Licht gedimmt wird und alle Schüler auf ihre Plätze zurückkehren, um in der nächsten halben Stunde dort zu schlafen oder sich leise zu beschäftigen, geht Ke-Rong zum Schwimmbad der Schule, um dort eine schnelle Dusche zu nehmen und ihre Uniform zu wechseln. Ein völlig normales, taiwanesische Geburtstagsritual.
Zwischen siebter und achter Stunde ist „Cleaning time“. Da es in der Schule keine professionellen Reinigungskräfte gibt, hat jeder Schüler eine Aufgabe, die er oder sie in diesen zwanzig Minuten ausführen muss. Diese reichen dabei von Fenster putze über Boden aufwaschen zu Müll rausbringen und auch die Toiletten müssen gereinigt werden. Dass die meisten Schüler sich naturgemäß eher halbherzig an die Arbeit machen, könnte erklären, warum die Schulgebäude hier im Allgemeinen weniger sauber sind, als in Österreich.
Um 4.10 endet schließlich der Unterricht, doch für die meisten Schüler ist der Tag noch lange nicht zu Ende. Viele bleiben länger in der Schule, um sich den verschieden Club-Aktivitäten zu widmen (von Tanzen bis Basketball, über Kochen zur Schülerzeitung ist für jeden etwas dabei) oder sie besuchen eine sogenannte Crem-School, dabei handelt es sich um zusätzliche Unterricht in verschiedenen Fächern, eine Art der Nachhilfe, nur dass sich in einer Klasse oft zwei bis dreihundert Schüler befinden, während der Lehrer auf einem kleine Podium steht und den Stoff noch einmal wiederholt. Diese Schulen erfreuen sich großer Beliebtheit und sie werden sowohl am Wochenende, als auch in den Ferien besucht.
Manchmal kommt es auch vor, dass Schüler nach Ende des Unterrichts länger bleiben, um sich auf verschiedene Wettkämpfe vorzubereiten. Als meine Schule Anfang des Jahres einen Englisch-Theater Wettbewerb für alle 2 Klassen organisiert hat, sind wir oft bis 9 Uhr in der Schule geblieben, um Kulissen aus Pappe zu basteln, Kostüme zu entwerfen und den Text zu einzuüben.
Obwohl das taiwanesische Schulsystem oft kritisiert wird und diese Kritik auch meistens berechtig, da Schüler tatsächlich unter einem hohen Leistungsdruck leiden und oft zu müde sind, um dem Unterricht zu folgen, war es besonders dieses Gefühl der Gemeinschaft, als jeder einzelne meiner Mitschüler trotz Hausaufgaben und Crem-School bei den Vorbereitungen auf den Theater-Wettbewerb mitgeholfen hat und die taiwanesische Überzeugung, dass es am wichtigsten ist, immer sein Bestes zu geben, die mich am meisten beeindruckt haben.
Eine häufig verwendete Phrase hier ist „Jia you!“, was sich am besten mit „Gib Gas!“ übersetzten  lässt und eine Art kämpferische Aufforderung ist, sich noch ein bisschen mehr anzustrengen.
Als es beim Theater-Wettbewerb dann doch nur für einen dritten Platz gereicht hat, konnte die anfängliche Enttäuschung schnell überwunden werden. „Zumindest haben wir hart gearbeitet“, meint Pei-An tröstend, „Das ist das wichtigste.“

Dienstag, 16. Februar 2016

Weihnachten, Chinesisch Neujahr und mein Geburtstag

Hallo ihr Lieben!

Jap, dieses Mal habe ich wirklich lange nichts mehr von mir hören lassen und umso mehr gibt es zu berichten! Von meinem Weihnachten, dass ich in der Schule gesessen bin, einem atemberaubenden Feuerwerk am 31. Dezember und schließlich Chinesisch Neujahr, an dem ich mit meiner Gastfamilie in den Süden Taiwans gefahren bin. Aber ich will nicht zu viel verraten, lasst euch von den Bildern durch die Ereignisse der letzten Wochen führen...

Dezember

Begonnen hat der Dezember mit einem Culture Fair, bei dem alle Austauschschüler ihre Ländern den zukünftigen Outbounds vorstellen sollten . Natürlich haben wir uns schön aller Klischees bedient und in Dirndel und Lederhose an unserem rot-weiß-roten Stand Sachertorte und Kaiserschmarrn verteilt während im Hintergrund Mozart und Strauß erklangen.  

 Als asiatisches Land mit buddhistischer/taoistischer Tradition ist Weihnachten in Taiwan etwas, das aus dem Westen eingeführt wurde und hauptsächlich von der Industrie benutzt wird, um Leute zum Kaufen zu animieren (ähnlich wie Halloween bei uns). Deshalb sieht man auch vor allem in Geschäften und Einkaufszentrem viel Weihnachtsdekoration (und die hässlichsten Plastik-Christbäume, siehe oben), während zu Hause in den Familien kaum gefeiert wird, nicht einmal in meiner Gastfamilie, die der christlichen Minderheit in Taiwan angehört. Umso schöner fand ich es, dass sie für mich einen Kuchen gekauft hatten, um doch noch für ein wenig Weihnachtsstimmung zu sorgen. So sind wir dann am heiligen Abend, nach dem ich von der Schule nach Hause gekommen bin, alle zusammen gesessen, haben Kuchen gegessen und "We wish you a merry Christmas" gesungen, was sich fast ein bisschen wie Geburtstag angefühlt hat^^ 

Ich muss sagen, dass ich wirklich eine wunderbare erste Gastfamilie hatte und so ist mir der Wechsel in meine zweite Familie kurz nach Weihnachten nicht leicht gefallen. Inzwischen habe ich mich aber wieder gut eingelebt und auch meine zweite Familie liebgewonnen, in der ich nun neben den Gasteltern noch zwei ältere Gastschwestern habe.
Meine Gastschwestern Ti-Yu und Xiao-Ting
Silvester war eines meiner unvergesslichsten Erlebnisse in Taiwan. Ich hatte die Möglichkeit das riesige Feuerwerk von Tapei101 von einem Berg aus beobachten zu können und danach mit einigen Freunden zusammen auf den ersten Sonnenaufgang des anbrechenden Jahres warten.
Jänner




Im Jänner hatte ich die Gelegenheit einige Male wandern zu gehen und dabei Xiangshan Elephant Mountain und Yang Ming Shan zu besteigen. 
Letzteren zusammen mit meiner Gastschwester und ihrem Freund den ersten Schnee seit über 50 Jahren in Taipei bestaunen zu können. Tatsächlich war der Winter dieses Jahr für taiwanesische Verhältnisse ungewöhnlich kalt. was dazu geführt hat, dass es in vielen Wohnungen, die üblicherweise  nur mit Klimaanlagen, um den heißen Sommern hier zu trotzen, nicht aber mit Heizungen ausgestattet sind, nur um die 15 Grad hatte. Dennoch war es eine besondere Erfahrung in einem subtropischen Land (ein wenig) Schnee zu sehen, besonders da es für viele Taiwanesen das erste Mal in ihrem Leben war!
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Ende Jänner haben ich noch mit den anderen Austauschschülern an dem von Rotary organisierten Kulturunterricht teilgenommen, wo uns beigebracht wurde, einige taiwanesische Gerichte zu kochen. Das besondere war, dass während des Unterrichts plötzlich ein Kamerateam aufgetaucht ist, uns gefilmt und einige Schüler interviewt hat. Am nächsten Tag haben wir uns dann tatsächlich in den lokalen Nachrichten wiedergefunden! (Vielleicht muss man noch dazu sagen, dass es in einem kleinen Land wie Taiwan nicht genug Großereignisse gibt, um einen Sender 24 Stunden lang mit Nachrichten zu versorgen und so lässt es sich erklären, dass es eine Gruppe ausländischer Jugendlicher, die taiwanesisches Essen kochen, ins Fernsehen geschafft hat^^) 
https://youtu.be/BkkKqgNavkY
                                                   (Das ist der Link zu dem Video)

Samstag, 14. November 2015

Ausflüge und Fotos

Hallo ihr Lieben :)

Vor kurzem habe ich entdeckt, dass meine Kamera keinen Speicherplatz mehr hat und so musste ich alle Fotos auf den Computer laden. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich zwar viele Fotos gemacht (mehr als jemals zuvor um ehrlich zu sein, denn die Menschen hier lieben es zu fotografieren!), sie aber noch mit kaum jemanden geteilt habe. Deshalb werde ich in diesem Post einfach Bilder hochladen und kurz erzählen, was ich gemacht habe, ohne besondere Reihenfolge. Viel Spaß dabei :)

Wandern und heiße Quellen

Rund 63 Prozent der Landfläche Taiwans sind von Bergen bedeckt. So befindet sich auch die Hauptstadt Taipei in einem Tal und es bietet sich an wandern zu gehen. Das habe ich auch mit meiner Gastfamilie schon einige Male gemacht, besonders mein Gastvater geht Sonntags gerne für ein paar Stunden wandern und da die Berge wirklich unmittelbar an die Stadt grenzen muss man von mir zu Hause aus oft nicht einmal das Auto nehmen.




In Taiwan gibt es einige Vulkane und viele heiße Quellen. Ich habe zwar noch keines der berühmten Bäder besucht, aber gerade in dem Bergen kann man dem starken Schwefelgeruch, der von diesen Quellen ausgeht, kaum entgehen. Allerdings fand ich den Anblick von Pfützen mit kochendem Wasser am Wegesrand und dem weißen Nebel, den ihr bereits auf den oberen Bildern sehen könnt und der für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt, mehr als entschädigend. 


Das Riesenrad
Ja ja, ein Selfie muss auch mal sein ;) Gerade wenn ihr im Hintergrund so schön meine Lieblingsstadt Taipei sehen könnt^^ Keine Sorge ich habe noch bessere Bilder:
 Hier sieht man wie die Berge direkt an die Stadt angrenzen
Etwas, dass mir an Taipei gefällt ist, dass man sich, egal wo man sich gerade befindet, meistens nur ein bisschen umsehen muss, um irgendwo in der Ferne den höchsten Wolkenkratzer und das Wahrzeichen der Stadt Taipei101 zu sehen

Taipei 101

Eine gute Überleitung haha ;) In meinem Destrikt gibt es noch einen anderen Österreicher, der praktischer Weise eine Flagge mitgenommen hat, die ich in meinem grenzenlosen Patriotismus natürlich vergessen habe. 
Um zur Spitze Taipei 101s zu gelangen, was für Touristen natürlich einen Pflichtbesuch darstellt, nimmt man den schnellsten Aufzug der Welt. Um den zu benutzen muss man aber allerdings Eintritt bezahlen, was der Grund ist, warum viele Taiwanesen selbst ihre Stadt noch nicht von oben gesehen haben. 

Taipei Zoo

Was allerdings dafür allerdings wirklich billig ist, ist eine Eintrittskarte für den größten Zoo Tapeis, für Erwachsene umgerechnet weniger als zwei Euro, für Kinder unter 18 Jahren die Hälfte. Der Zoo selbst ist  sehr grün, mit gepflasterten Wegen, exotischen Pflanzen und schön angelegten Gehegen, die mir allerdings manchmal etwas klein erschienen sind. Es gibt ein Reptilienhaus, einen großen Bereich für Vögel, einen für afrikanische Tiere, Haustiere und natürlich die Hautpattraktion: Pandas!
(ich habe kein gutes Bild von den Pandas, aber dafür habe ich eines von dem nahen Souvenirshop, der einzig und allein Pandas gewidmet ist: Panda-Kuscheltiere in allen Größen und Formen, Panda-Bleistifte, Panda-Handtaschen, Miniatur-Riesenräder zum Aufstellen mit winzigen Pandas in den Gondeln...)

Night Markets

Eines meiner beeindruckensten Erlebnisse hier und etwas das man auf keinen Fall verpassen sollte wenn man nach Taiwan kommt, war der Besuch eines Nachtmarktes. Ich kann nicht glauben, dass ich auf meinem Blog noch nicht davon berichtet habe! Es gibt mehrere davon in der Stadt und sie öffnen jeden Abend kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Dann findet man sich plötzlich umgeben von hunderten fremdartigen Speisen wieder, frittierte Tintenfische neben Reis- und Taro-Kuchen, rote Bohnensuppe neben Bubble-Milk-Tea neben Ananaskuchen neben Austern, Garnelen und Fleisch, dass auf offener Flamme gegrillt wird. All die Farben der blinkenden Schilder, die Schreie der Verkäufer, die ihre Waren anpreisen, die Massen an Menschen, die sich durch die schmalen Wege zwischen den Ständen schieben und wenn man den Blick nach oben richtet sieht man irgendwo zwischen den Hochhäusern, die sich dem nächtlichen Himmel über Taipei entgegenstrecken, das farbenfrohe Dach eines buddhistischen Tempels – es ist wirklich eine einzigartige Atmosphäre, in die man auf den Nachtmärkten eintaucht. 
Das Obst in Taiwan ist köstlich!






Jap, Tintenfisch. Gibt es hier in allen Ausführungen




Erinnert mich daran, bevor ich wieder nach Hause komme, dürft ihr euch alle ein Paar Socken aussuchen und ich bringe es euch mit ;)






Das Meer

Durch das Leben in der Stadt passiert es mir öfter, dass ich vergesse, dass Taiwan eine Insel ist. Hier sieht man den Hafen von Taoyuan. Ganz in der Nähe gibt es auch einen Fischmarkt: 




Essen!
 Hier noch ein paar Bilder von taiwanesischem Essen. Weil die Leute ja allgemein zu wenige Bilder von ihren Mahlzeiten machen und sie im Internet hochladen *hust*


Tee

Geburtstagskuchen aus roten Bohnen

Das ist jetzt zwar nicht typisch taiwanesisch, aber es war echt lecker ;)
Das wurde auf einer Hochzeit serviert

 Thailändisches Essen

Shaved Mango Ice Cream ist sehr beliebt hier


Genauso wie diese Bohnesuppe, eine Süßspeise, die nach dem dritten Mal probieren, tatsächlich richtig gut schmeckt!

Vogeleier

Uuuund eine Kokosnuss mit zwei Strohhalmen ;)


Ach ja, das fand ich auch sehr lustig - Juice with cheese. Enttäuschenderweise allerdings nur ein Übersetzungsfehler, schade, ich hätte gern gekostet ;)

Dadaocheng

Dadaocheng ist einer der ältesten Teile der doch sehr neuen Stadt Taipei. Ich habe ihn mit meiner Chinesisch-Klasse besucht. Es gibt einen Markt für Stoffe und Kleidung, einen berühmten Tempel, Teeläden und Apotheken, die traditionelle chinesische Medizin verkaufen.

Räucherstäbe vor einem Tempel


Zutaten der traditionellen chinesichen Medizin: getrocknete Skorpione und Würmer.

Als wir gefragt wurden, ob wir mal probieren wollen, musste ich allerdings passen...
(um fair zu sein, die getrockneten Tierchen haben nur einen kleinen Teil der unzähligen Arzneien in den traditionellen Apotheken ausgemacht und auch in einer so modernen Stadt wie Taipei verlassen sich viele Leute nach wie vor auf diese alte Heilkunst. Als lanläufige Meinung gilt, westlichtliche Medizin würde zwar eine rasche Besserung bewirken, allerdings nur die Symptome bekämpfen, während chinesische Arzneien zwar länger brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten, dafür aber auch die Ursache der Krankheit kurieren)


Viele Teesorten

 我愛台灣
Bald schon sind es drei Monate seit ich mein Auslandsjahr begonnen habe und obwohl es natürlich auch manchmal Schwierigkeiten gibt, liebe ich dieses Land, die Kultur, die Sprache, aber besonders die Menschen, die ich hier kennen lernen durfte. Zum Glück liegen noch sieben weitere Monate vor mir über die ich euch auf diesem Blog auf dem laufenden halten werde.

Ich vermisse euch, viele liebe Grüße 
Marlies